Ersatzbau für`s Freizeithaus Allschwil

Herzlich Willkommen auf der Website "Ersatz Pavillon Freizeithaus Allschwil". Wir haben die einmalige Chance, einen Ersatzbau für den in die Jahre gekommenen Holzpavillon "Altbau" zu planen. Verantwortlich für die Planung ist ein Projektteam unter Michelle Kamm, Projektleiterin Hochbauprojekte der Gemeindeverwaltung Allschwil zusammen mit Alban Rüdisühli, Architekt des Büros Rüdisühli Ibach und Daniel Schäfer, Co-Leiter des Freizeithauses Allschwil als Vertreter der Nutzer*innen.

Der Entscheid ist gefallen: Der Einwohnerrat stimmt dem Projekt zu - wir freuen uns!

Am 15. Juni 2021 behandelte der Einwohnerrat das Geschäft 4528 erneut und musste zwischen dem Antrag der Kommission `Bau und Umwelt` und dem Antrag der SP entscheiden. Beim Antrag der Kommission sind alle Kosten für den Nachweis der Erbebensicherheit beim Bestandbau H76 samt allfälligen Ertüchtigungen sowie die Maximal-Variante der Photovoltaikanlage (PV) in den Ausführungskredit eingerechnet. Beim Antrag der SP wurde die gesamtflächige PV-Anlage für ein separates Geschäft herausgelöst. Damit käme der Ausführungskredit wieder in die Finanzkompetenz des Einwohnerrats und es würde keine Volksabstimmung brauchen.

 

Nachdem sich alle Fraktionen in einem spannenden Wortabtausch positioniert hatten, wurde als erste Abstimmung zwischen den beiden Anträgen entschieden. Mit 23 zu 11 Stimmen und einer Enthaltung gewann der Antrag der SP mit Unterstützung von CVP, Grünen, GLP und EVP.

 

Im Anschluss wurde über die Kosten des Ausführungskredits sowie das separat zu behandelnde Projekt PV-Anlage abgestimmt. Dabei gab es jeweils 26 Ja-Stimmen, 8 Nein-Stimmen und eine Enthaltung. Nachdem bei der Kostengenauigkeit (+/- 15%) und dem Baukostenteuerungsindex die Anträge der Kommission `Bau und Umwelt`ohne Gegenstimmen angenommen wurden, folgte die Schlussabstimmung: Mit 30 Ja-Stimmen und 5 Enthaltungen wurde das Geschäft abgeschlossen.

 

Wir freuen uns sehr, dass alle Fraktionen hinter diesem Projekt stehen und sowohl den Planungsprozess als auch die Architektur gewürdigt haben. Mit diesem Entscheid können wir nach der Referendumsfrist von 30 Tagen mit der weiteren Planung fortfahren. Über die weiteren Schritte orientieren wir interessierte Leser*innen auf dieser Webseite. Nun freuen wir uns über den Zuspruch und danken allen Mitwirkenden und Beteiligten, den Fachleuten der Verwaltung und allen politisch Tätigen für die Unterstützung und das Wohlwollen. Ein besonderer Dank gilt den einwohnerrätlichen Kommissionen, die mit grosser sorgfalt das Geschäft behandelt haben.

Rückblick: Verzögerungen beim Projektentscheid

Mit grossem Engagement hat das Architektenteam im Oktober 2020 das Vorprojekt ausgearbeitet und mit den Fachplanern das Baubudget verfasst. Das gesamte Projektteam und der Steuerungsausschuss hat unter Führung der Projektleiterin Michelle Kamm die Berichte zusammengetragen und den Antrag formuliert.

 

Mitte November 2020 konnte das Vorprojekt dem Gemeinderat zur Genehmigung vorgelegt werden. Ebenfalls wurde der Planungs- und Ausführungskredit für den Ersatzbau inkl. der Sanierung und Optimierung der bestehenden Liegenschaft Hegenheimermattweg 76 beantragt. Die Überweisung des Geschäfts an die einwohnerrätlichen Kommissionen 'Bauwesen und Umwelt' sowie 'Kultur und Soziales' erfolgte durch den Gemeinderat Robert Vogt.

 

Die einwohnerrätlichen Kommissionen 'Bauwesen und Umwelt' sowie 'Kultur und Soziales' haben Empfehlungen zum Projekt Ersatzbau verfasst. Das Projekt wurde am 14. April 2021 an der Einwohnerratssitzung diskutiert und schlussendlich an den Gemeinderat zurückgewiesen. Gewünscht wurden Kostenangaben für einen Erdbebensicherheitsnachweis, eine maximal grosse Photovoltaikanlage und den Zusammenschluss des Energie-Eigenverbrauchs. Andrea Schäfer hat im Allschwiler Wochenblatt vom 23. April 2021 einen umfassenden Bericht zur Einwohnerratsdebatte verfasst.

 

Die zusätzlichen Kosten der oben genannten drei Positionen führten zu Baukosten, die über der Finanzkompetenz des Einwohnerrats sind. Die Wahrscheinlichkeit stieg, dass es bei diesem Geschäft zu einer Volksabstimmung kommt, obwohl alle Fraktionen das Projekt vorbehaltlos unterstützten.

 

Aufgrund des erst unmittelbar vor der Einwohnerratssitzung vom 5. Mai 2021 eingegangenen Antrags des Gemeinderats wurde das Geschäft Ersatzbau aus der Traktandenliste gestrichen und zur Besprechung auf die Juni-Sitzung vertagt. Wiederum tagte die Kommission `Bau und Umwelt` und passte ihren Antrag abermals an.

 

Am Dienstag, 15. Juni 2021 wurde das Geschäft 4528 `Freizeithaus Allschwil - Ersatzbau Pavillon, Sanierung und Optimierung H76` um 20:45 abschliessend behandelt. Die Einwohnerratssitzung war öffentlich zugänglich und fand im Saal der Schule Gartenhof Lettenweg (Lettenweg 32) statt. Es folgte eine spannende Debatte mit einem positiven Ausgang. Siehe Text "Der Entscheid ist gefallen..."

 

Hinweis: Auf der gemeindeeigenen Homepage www.allschwil.ch wird das Projekt Ersatzbau ebenfalls ausführlich vorgestellt.

Interview zum Abschluss des Vorprojekts

Im angefügten Interview äussern sich das Projektteam zum gesamten Planungsprozess und blicken auf das Mitwirkungsverfahren zurück. Dazu gibt es Ausführungen zum architektonischen Konzept. Wir danken Moritz Schibler fürs Verfassen und allen Interessierten viel Spass beim Lesen.

Download
Mit den Wünschen der Nutzerinnen und Nutzer zum Freizeithaus der Zukunft
27.11.2020
3er-Interview_Allinfo_Abschluss-Vorproje
Adobe Acrobat Dokument 366.6 KB

Modellfotos und Planausschnitte des eingereichten vorprojekts

Chronologie des Partizipationsprozesses mit Nutzer*innen und Besucher*innen

Im angefügten Dokument haben wir den im Sommer 2019 gestarteten Planungsprozess detailiert ausgeführt. Interessierte Leser*innen können darin den Partizipationsprozess von der Bedarfserhebung bis zur Ausarbeitung des Vorprojekts nachlesen. Alle Entscheidungen in den verschiedenen Gremien sind begründet. Bei Fragen oder Rückmeldungen zum Dokument oder zum Mitwirkungsverfahren dürft ihr gerne auf das Projektteam zugehen.

Download
Von der Architektenwahl über die Bedarfserhebung bis zum Vorprojekt
27.11.2020
Prozessbeschrieb_Partizipation-Ersatzbau
Adobe Acrobat Dokument 1.2 MB

Herzlichen Dank für eure Hilfe beim Planen und Entwerfen!

Mit der Ausarbeitung des Vorprojekts findet eine sehr spannende und überaus intensive Zeit nun ihren Abschluss. Wenn wir heute mit interessierten Jugendlichen und Erwachsenen vor den Plänen und Modellen des Ersatzbaus stehen und mit ihnen das Ergebnis der unter ihrer Mitwirkung erarbeiteten Architektur begutachten, gibt es Anerkennung und Bestätigung für den neuen Anbau. Wir möchten uns an dieser Stelle bei allen beteiligten Personen herzlich für das Engagement bedanken.

Eure Ideen und die kritischen, aber immer wohlüberlegten Rückmeldungen waren uns Gold wert!

Das Team des Freizeithauses hat grosse Freude: Der geplante Anbau erlaubt die weitere Entwicklung des Freizeithauses, führt organisatorisch zu Entflechtung und damit zu einer betrieblichen Entlastung. Das erste Ziel haben wir erreicht! Nun vertrauen wird auf die politschen Entscheidungsträger*innen, dass sie im Hinblick auf eine familienfreundliche und kulturell eigenständige Gemeinde das Projekt unterstützen.